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Systemisches Coaching geht davon aus, dass wir uns in
unterschiedlichen Systemen bewegen (Familie, Arbeitsteam, Abteilung,
Firma, Verein, Schule) und uns dort behaupten wollen. Systemisches
Coaching bedeutet konkret, die Aufmerksamkeit nicht nur auf bestimmte
Inhalte, sondern auf das umgebende soziale System zu richten und den
Coachee dabei zu unterstützen, seinen Platz in diesem System zu
finden.
Systemisches Coaching ist ein Veränderungsprozess auf der Basis von
Kooperation. Da der Coachee selbst als Experte der anstehenden
Veränderung gilt, ist er es, der Richtung und Geschwindigkeit des
Prozesses bestimmt. Der Coach ist dabei sein Begleiter, der gezielte
Fragen stellt und die Antworten reflektiert.
Jeder Mensch konstruiert sich aufgrund seiner Erfahrungen aus den
Interaktionen mit seiner Umwelt sein eigenes Bild der Wirklichkeit -
seiner Wirklichkeit. Diese Grundannahme des Konstruktivismus ist das
Fundament des Systemischen Denkens, das davon ausgeht, dass alle
Menschen die besten Experten ihrer eigenen Welt sind. Und das wiederum
ist Voraussetzung für die strikte Lösungsorientierung der systemischen
Methoden, die rasche Erfolge bewirkt. Rasch und wirksam, denn die
Lösungen im Systemischen Coaching kommen aus dem Klienten selbst, sind
also von vornherein Teil seiner eigenen Welt und werden deshalb leicht
und gerne angenommen. Dazu gehört auch die Würdigung des Bestehenden -
beispielsweise die Funktion, die ein bestehendes Problem in der
Wirklichkeit eines Menschen hat. Das Gute im Schlechten und die
positive Absicht, die allem zugrunde liegt, was Menschen in Verfolgung
ihrer Interessenten tun, sind wesentliche Ansatzpunkte für
Systemisches Coaching.
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